Vor einiger Zeit hatte ich bereits einen kleinen Teaser zum Efterklang Film "An Island", gedreht von Vincent Moon, gebloggt. Wer es verpasst hat, sich den Film im Vorprogramm zur vergangenen Tour anzugucken, kann sich das Teil nun für kurze Zeit im stream auf Pitchfork reinziehen.
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Dienstag, 5. April 2011
Donnerstag, 1. Juli 2010
Perlen des Monats Juli

Kele - The Boxer
Bloc Party goes raven. Was sich auf dem letzten Bloc Party Album schon angekündigt hat führt Kele nun auf Solowegen weiter und das ziemlich zielstrebig. Die Gitarre gegen den Laptop eingetauscht und fertig is The Boxer. Naja ganz so einfachs wars bestimmt nicht, aber lohnenswert.
Efterklang - Performing Parades
Ich mein Efterklang is ja schon mal ne super Band und ihr 07er Werk "Parades" sowieso tippi-toppi. Also warum das Konzept des orchestralen Pop nicht einfach auf ein volles Orchester ausweiten. Das haben sich wohl auch Sänger Casper und co. gedacht und Parades im letzten Jahr als "Performing Parades" neu aufgelegt. Dieses Album ist zwar nicht ihr aktuellstes, in Anbetracht der Tatsache, dass ein Teil der Krachlöffel-Redaktion Efterklang + Orchester im August in Stockholm live sehen wird muss "Performing Parades" jedoch einfach als Perle hervorgehoben werden.
Faunts - Feel Love Thinking of
Vor kurzem noch in der "Kennt schon Irgendwer" Kategorie vorgestellt und nun schon eine Perle. So schnell kann es gehen. Faunts, das ist shoegaziger-indie-electro-CLUB_MATE-pop vom Feinsten.
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Freitag, 28. Mai 2010
Neues von Slaraffenklang
Die Kollaborationsband von Efterklang und Slaraffenland = "Slarrafenklang" hat eine neue EP am Start. "Prinser & Vikinger" ist eine live EP mit fünf Songs und wurde am 24.1.10 im Royal Danish Playhouse in Kopenhagen aufgenommen. Wem Efterklang gefällt der sollte sich auch mal an dieses experimentelle Stückchen orchestraler-indie-pop-Musik rantrauen. Den kostenlosen Download findet ihr HIER
Sonntag, 9. Mai 2010
Konzertreview: Friction Fest // 07/08. Mai2010 // Berlin
Das war es nun also, das erste Friction Fest und eigentlich war es ganz gut gewesen. Nun ja, das Astra war ein wenig groß und kalt war es außerdem und 55€ Eintritt sind ja auch nicht gerade wenig für so ein Nischen-Festival. Irgendwie haben mir da noch 1-2 namenhafte Bands gefällt, sowas wie Caspian oder God Is An Astronaut. So muss man doch sagen, dass 70% der Bands die wir uns angeguckt haben nicht so wirklich überzeugen konnten und oftmals lediglich mit einem Kopfschütteln seitens der Krachlöffel-Redaktion kommentiert wurden, wie beispielsweise (Der Weg einer Freiheit, Formelwesen oder Master Musicians of Gehirnwixxe). Was soll sowas? Ein Nischen-Festival halt. Aber die Bands auf die wir uns im Vorfeld gefreut hatten konnten sehr sehr überzeugen, auch wenn die Spielzeit natürlich viel zu kurz war. Der Sound hingegen war in den meisten Fällen annehmbar. Also wie gesagt, einige Top-Auftritte. Am Freitag: Arms & Sleepers und pg.lost. Zwar beide nur auf der kleinen Bühne, aber trotzdem super. Samstags: Grails, Long Distance Calling, Nils Frahm. Alle drei auf der Main-Stage. Hervorheben aus dem Kreis der Genannten möchte ich nun noch einmal explizit Ólafur Arnalds und Efterklang. Vor allem Ólafur. Was dieser noch so unglaublich junge talentierte Isländer abliefert ist nicht mehr in Worte zu fassen. Am Besten einfach das neue Album "...and they have escaped the weight of darkness" kaufen und selbst erleben. Und Efterklang. Bämm alter. Wie gut war das denn? Diese Klangvielfalt, die man ja von den Platten der Dänen kennt, live so umzusetzen. Grandios und ein würdiger Abschluß für das Friction Fest. Daran hätten sich so einige Bands mal ein Beispiel nehmen können und müssen. Hier noch ein paar Eindrücke.


Arms and Sleepers
Arms and Sleepers
Montag, 1. März 2010
Perlen des Monats März

Efterklang - Magic Chairs
Efterklang. Merkwürdiger Name. Ernstzunehmende Band. Mit Magic Affairs kommt nun der nächste Geniestreich der Dänen. Auf 10 Songs bieten Efterklang ein orchestral unterstütztes, wunderbares IndieFolkElectroPop Feuerwerk. Dabei verknüpfen sich klassisch orchestrale Streicher-Elemente, ambient-soundscapes, IndieFolkRock Parts, sowie Piano und Casper Clausen's Stimme zu einem luftig leichten und frühlingshaften indiepop Teppich. Wer sich davon übetzeugen möchte, dem leg ich wärmstens ihre 4AD Session ans Herz.
myspace
Jaguar Love - Hologram Jams
Etwas über 2 Jahre liegt die Ankündigung des Debutalbums "Take Me To The Sea" nun zurück. Ex-BloodBrothers Schreihals Johnny Whitney, Ex-BloodBrothers Gitarrist Cody Votolato (ja, er ist der Bruder von Rocky Votolato) und Ex-PrettyGirlsMakeGraves Member Jay Clark hatten sich zur Jaguar Love Band zusammengeschlossen. Jay Clark ist nun auch Ex-JaguarLove, so das Johnny und Cody alleine weitermachen, und zwar mit einer bunten Mischung aus ElectroSynthiepop/NewWave/PostPunk/Indierock. Alles in Allem gehts auf "Hologram Jams", ähnlich wie auf "Take Me To The Sea", ziemlich experimentell und schräg zu Gange, bloß etwas elektronik-domierter möchte man meinen. Jaguar Love bleiben zwar nicht beim ersten Hören hängen, beim dritten oder vierten mal gehen Songs wie "I Started A Fire" "Piece Of My Heart" oder die Ravenummer "Cherry Soda" dennoch gut ab.
myspace
Russian Circles - Geneva
Nach "Enter" und "Station" ist mit "Geneva" also der dritte Langspieler der Russian Circles am Start. Geneva macht da weiter, wo Station aufgehört hat, und zwar mit Post-Metal lastigem, vom Schlagzeug nach vorne gepeitschten Post-Rock. Die ganze Geschichte funktioniert natürlich weiterhin instrumental. Kleinere ruhigere Passagen wie beispielsweise "Hexed All" verschaffen ab und an etwas Zeit zum Durchatmen. Ähnlich wie "If These Trees Could Talk" verstehen Mike Sullivan und co. es hervorragend, schnell zum Punkt zu kommen, ohne erst 11 Minuten lang irgendwelche Soundscapes durch den Gehörgang jagen zu müssen oder einem endlosen Spannungsaufbau hinterherlaufen zu müssen. Nein, Geneva haut von Anfang an das raus was es hat, Post-Rock der Extraklasse. Wer die Jungs live sehen möchte hat Glück, gerade wurden neue Gigs in Deutschland bestätigt. Freuen darf man sich vor allem auf die Show in Osna, wo der Krachlöffel auch am Start sein wird. Also ran an den postrockspeck!
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