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Montag, 12. April 2010
Kennt schon Irgendwer For A Minor Reflection?
Trotz der Gefahr, dass sich dieser Blog immer mehr in Richtung Postrock entwickelt möchte ich euch eine weitere Band dieses Genres ans Herz legen. Vielleicht ist sie dem einen oder anderen auch schon durch diverse Support-Touren wie beispielsweise für Sigur Ros bekannt, falls nicht, ab zu myspace und abchecken. For A Minor Reflection kommen aus Island und spielen Postrock. Guten alten instrumentalen Postrock mit Stücken von 10Minuten und länger. Derzeit gibt es nur eine Veröffentlichung namens "Reistu þig við, sólin er komin á loft..." Der Nachfolger ist jedoch schon eingespielt und sollte dann hoffentlich bald kommen. Aktuell kann man sie 3mal in Deutschland begutachten, 2mal als Support für Olafur Arnalds.
Sonntag, 11. April 2010
Gemüse-Schafskäse Quiche
Bei 200 Grad 10 Minuten vorbacken.
Danach die Soße auftragen. Dazu 200g Fetam 150g Kräuterfrischkäse, 2 Eier, Knoblauch, Salz & Pfeffer verrühren.
Das Ganze dann mit Tomatenscheiben und Paprikastiften belegen und weitere 20-25 im Ofen backen. Warm oder kalt verzeheren. Traumhaft.
Samstag, 10. April 2010
The American Dollar verschenken Album
Heyho. Die Ambient-Postrocker vom The American Dollar, spätestens nach der Split mit Arms&Sleepers schwer zu empfehlen, verschenken ein Album eurer Wahl. Alles was ihr dafür tun müsst könnt ihr HIER nachlesen. Anbei noch eine kleine Hörprobe.
The American Dollar | Anything You Synthesize from The American Dollar on Vimeo.
Donnerstag, 8. April 2010
Immanu El Kurzdoku
Wer schon immer mal wissen wollte, wie ein Konzert der schwedischen Postrocker aussieht, dem sei diese Mini-Doku ihres Gigs vom 27.3 ans Herz gelegt.
IMMANU EL @ Parken, Gothenburg from Dohnut Warrior on Vimeo.
Montag, 5. April 2010
Maps & Atlases kündigen Album an
Wie die mathpopper von Maps & Atlases heute via Twitter verkündete, kommt ihr Debutalbum "Perch Patchwork" am 29. Juni heraus. Den Song "Solid Ground" könnt ihr jetzt schon "hier" runterladen. Man darf gespannt sein und auf ein paar Deutschlandgigs hoffen.
Sonntag, 4. April 2010
Konzertreview: Russian Circles // 03. April 2010 // Osnabrück
Ostersamstag 2010, kleine Freiheit OSNA. 20.00 ist Einlaß. Es ist wenig los, die Russian Circles vertreiben sich die Zeit mit kickern. Hoffentlich wird das Konzert besser als sie kickern denken wir uns. Auf eine Vorband wird vergeblich gewartet. Na gut. 21:45 betreten die russischen Kreise die Bühne und spätestens jetzt weiß jeder warum er hier und nicht irgendwo bei einem Osterfeuer ist. Russian Circles wirken spielfreudig und äußerst wortkarg. Es wird sich durch alle drei Alben gespielt. Top! Der Sound ist gut, nur die Bühne könnte etwas höher sein. Ganz klar im Vordergrund steht bei den Circles das enorm treibende und kräftige Schlagzeugspiel. Wo andere Bands zunächst langsam aufbauen was sie später mit einigen Gitarrenwänden wieder einreißen, fungieren Russian Circles als eine energiegeladene Abrissbirne, die von Anfang an alles zerstört was sich ihr in den Weg stellt. Nach 70 Minuten braucht jeder erstmal eine kleine Pause, danach gibt es noch 1 Zugabe, die Stimmung ist gut. 15€ Abendkasse erschienen teuer, waren im Endeffekt jedoch jeden Cent wert diese Band live zu sehen.
Donnerstag, 1. April 2010
Perlen des Monats April

EF - Mourning Golden Morning
EF sind zurück. Zurück mit ihrem 3 Langspieler. Zurück in der Champions League des Post-Rock. Herrlich was diese Band für eine Entwicklung genommen hat. Die neue Platte der Schweden klingt anders. EF haben sich weiterentwickelt. Athmosphärischen leicht poppigen Postrock gibt es zwar immernoch, einige Stücke versuchen nun aber doch schon mal die aufgebaute Stimmung zu verdunkeln und einzureißen. Dabei wird nicht auf das übliche laut-leise Schema zurückgegriffen. Teilweise erinnert "Mourning Golden Morning" ein wenig an die erste Caspian EP "Conductor" und gitarrensoundtechnisch ein kleines bisschen an Red Sparowes ohne dabei nach Caspian oder den Sparowes zu klingen. Die neue EF geht einfach mehr nach vorne als die Vorgänger, ohne dabei die schönen Seiten von "I Am Responsible" und "Give Me Beauty... Or Give Me Death!" zu vernachlässigen. Highlight des Albums ist ganz klar die Zusammenarbeit mit Rebecka-Maria Wåhlgren von Lampshade, die ihre Vocals zu "Longing For Colors" beisteuert. EF gelingt es zusammenfassend ihre ganz eigene Sicht des postrocks auf Platte zu bannen.
Grand Griffon - s/t 7"
Was eine 7" als Perle des Monats. Na klar. Immerhin Grand Griffon, ich mein, wenn ehemalige Escapado/Kurhaus/Tackleberry zusammen arbeiten kann es ja nur gut werden und diese 4 Songs haben den Titel "Perle des Monats" definitiv verdient. Wie wir es von Sänger Helge kennen, sehr lyrische direkte Texte, die sich perfekt in das Gerüst von ihrem punkig angehauchten Krach mit Geschrei einfügen und richtig Lust auf einen Langspieler machen. Sollte wohl keinen überraschen wenn sich "Kein Wort" zur nächsten Northcore-Hymne entwickeln sollte :)
We Are The Ocean - Cutting Our Teeth
Cutting Our Teeth ist nun schon seit 2 Monaten auf dem Markt. Entdeckt hab ich die ganze Geschichte, da We
Are The Ocean den Support für UnderOATH in UK übernommen haben. Und ja, die Briten machen so einiges richtig auf ihrem ersten Album. Herausstechend insbesondere die Hits "Look Alive" und "These Days, I Have Nothing". Emo angehauchter post-hardcore mit melodischem drive und schöner Gesangsstimme. Krach mit Geschrei für Mädchen ist das eigentlich, aber im positiven Sinne. Gefällt beim ersten Gehörgang, könnte aber auf Dauer im Bandsumpf untergehen. Einfach mal reinhören und gespannt sein ob da noch was kommt.
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